Eine schöne Veranstaltung war das, am Donnerstag im Fritz Matzner Saal! Ich danke dem ÖGB, der FSG, dem BSA, dem Schachner-Fonds, dem Sozialdemokratischen Opferverband!
Mit stimmiger Musikbegleitung (Johanna Maigl, Markus Steinrück) haben Herausgeber Peter Autengruber und der Mandelbaum-Verlag das Buch „Ins Rampenlicht“ präsentiert. 26 Persönlichkeiten, die maßgeblich für Österreichs Erfolgsstory nach 1945 verantwortlich zeichnen, werden hier porträtiert.
Landtagsabgeordneter und Gewerkschafter Klaus Zenz hat in seinen Grußworten einmal mehr darauf hingewiesen, dass die Politik in Zeiten wie diesen besondere Verantwortung zeigen muss. Setzen wir dieses hart errungene Erbe der Freiheit und des Wohlstandes leichtfertig aufs Spiel?
Ein besonders gutes Beispiel für das neue, konstruktive Miteinander der Nachkriegszeit war Maria Matzner. Die einstige Widerstandskämpferin gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus, in den Kottern der Diktaturen gedemütigt und gefoltert, baute als Gewerkschafterin, Feministin und Obfrau der Volkshilfe in der christdemokratisch-sozialdemokratisch geprägten steirischen Landesregierung prominent an einem sozialen Netz, das uns bis heute trägt.
Ihr Engagement, ihr Mut, ihre Tapferkeit sind bewundernswert. Maria, Landesrätin für Soziales - eine Proud Mary wie von Tina und Johanna besungen - war das erste weibliche Regierungsmitglied in Österreich überhaupt.
Maria Matzner hat das Gemeinsame über Parteiinteressen gestellt, war allseits respektierte, angesehene Verbinderin über politische, soziale und religiöse Grenzen hinweg. Dass die Obfrau der katholischen Arbeitnehmer:innen-Bewegung, Anneliese Pieber, unsere Veranstaltung besucht hat, hätte sie gewiss besonders gefreut.
Na, meine Herren? Vielleicht heißt ja der Hauptsaal unserer steirischen Gewerkschaft bald Maria und Fritz Matzner-Saal?!





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